Für Einsteiger ins kritisch-rationale Denken

Karl R. Popper (1902-1994)

Karl R. Popper (1902-1994)

Ein Rationalist ist einfach ein Mensch, dem mehr daran liegt zu lernen, als recht zu behalten; der bereit ist von anderen zu lernen, nicht etwa dadurch, daß er die fremde Meinung einfach annimmt, sondern dadurch, daß er gerne seine Ideen von anderen kritisieren läßt und gerne die Ideen anderer kritisiert.
Karl R. Popper: Alles Leben ist Problemlösen, 4. Aufl. München 1995, S. 160

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Karl Popper Lesebuch, hrsg. von David Miller, 2. Aufl. Stuttgart 1995
Karl R. Popper war einer der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts. Bekannt ist er als Sozialphilosoph durch „Die offene Gesellschaft und ihre Feinde“ und als Wissenschaftstheoretiker durch die „Logik der Forschung“. Außer in diesen beiden Büchern hat er in zahllosen anderen, in Vorträgen und Aufsätzen in einer Vielzahl von Wissensgebieten, von der Altphilologie bis zur Quantenphysik und Biochemie Anstöße gegeben oder Kritik geübt. Und er hat dabei immer wieder vorgeführt, wie man auch schwierige theoretische Probleme in einfacher, klarer Sprache darlegen kann. Das „Popper-Lesebuch“ ist ein Querschnitt durch sein Werk und zeigt bei aller Vielfalt der behandelten Probleme die erstaunliche Einheit in Poppers Denken.

Karl R. Popper: Alles Leben ist Problemlösen, 10. Aufl. München 1996
Karl R. Popper hat an diesem Buch bis zu seinem Tod gearbeitet. In den 16 Texten dieser Auswahl kommen noch einmal die großen Themen zur Sprache, die sein Lebenswerk beherrscht haben.