Für am Wesen des Menschen Interessierte

Irenäus Eibl-Eibesfeldt: In der Falle des Kurzzeitdenkens, München 2000
Der Biologe und Verhaltensforscher Irenäus Eibl-Eibesfeldt macht sich Gedanken über die Zukunftsaussichten der Menschheit. Wir sind zwar ein „Volltreffer der Evolution“, gefährden aber durch ungezügeltes Machtstreben und Konkurrenzdenken unser Überleben. Der Autor stellt provozierende Fragen: Haben Vernunft und Moral im freien Wettbewerb noch eine Chance? Wie können wir der Falle des Kurzzeitdenkens entrinnen? Können wir unsere Zukunft verantwortlich gestalten?

Martin Urban: Warum der Mensch glaubt, München 2007
Anhand der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse aus Gehirnforschung, Psychologie und Religionswissenschaften zeigt Martin Urban, dass das Bedürfnis, die Welt zu beobachten und ihr einen Sinn zu geben, biologische Ursachen hat. Welche Rolle dabei Vernunft und Verstand spielen und warum das Wissen über die Natur des Glaubens dessen Bedeutung nicht mindert, darauf gibt er Antworten. Sein Buch ist ein Plädoyer für eine Verbindung von Sinnsuche und aufgeklärtem Geist.

Christian Vogel: Vom Töten zum Mord, München 1989
Wie kam das „wirkliche Böse“ in die Welt? Ist der Mensch von Natur aus „böse“? Ist das „wirkliche Gute“ erst ein Produkt der menschlichen Natur, und entstammt das „Böse“ unseren naturhaften Trieben? Oder ist es umgekehrt: Wurzelt das „Gute“ eher in unseren natürlichen Antrieben, und ist das „Böse“ erst ein Produkt der menschlichen Zivilisation? Für die eine wie für die andere Antwort haben im Laufe der Geschichte sowohl Philosophen als auch Biologen immer wieder gestritten.