Praktikum im Ausland

Für ein praktisches Studiensemester in einem Unternehmen mit Standort im Ausland gelten die gleichen formalen Bedingungen wie für ein Inlandspraktikum. Dies betrifft z.B. die Praktikumsdauer und den Praktikumsvertrag (fremdsprachliche Versionen sind im Praktikantenamt erhältlich), die Genehmigung des Praktikums seitens der Hochschule, die praxisbegleitenden Lehrveranstaltungen (die auch nachgeholt werden können) und die Berichterstattung über den Praktikumsinhalt. Aus der Stellenzusage muß demnach hervorgehen, welche Tätigkeit(en) Sie während des Praktikums verrichten werden, bzw. in welche Projekte Sie eingebunden sind. Praktika in Unternehmen im europäischen Ausland können ebenso über das Programm für Lebenslanges Lernen (LLP) - Erasmus seitens der Hochschule finanziell mit einem Stipendium unterstützt werden!

Jedoch erfordert ein Auslands-Praktikum oft eine intensivere Vorbereitung. Sie können grundsätzlich Ihr Auslands-Praktikum im Grundpraktikum, im Praktischen Studiensemester oder auch in Form eines freiwilligen, zusätzlichen Praktikums durchführen. Bitte berücksichtigen Sie aber, dass viele Unternehmen einen solchen Auslandsaufenthalt erst für Studierende im zweiten oder dritten Studienabschnitt anbieten, oder Sie eventuell vorher bereits im Unternehmen im Inland einmal gearbeitet haben müssen. Es sind zusätzlich die folgenden Aspekte von Bedeutung:

  • Suche nach einem geeigneten Unternehmen
  • Zusammenstellung der Bewerbungsunterlagen, möglichst in der Landessprache
  • Bewerbung bei einem oder mehreren Unternehmen
  • Bei Zusage Abschlussdes Praktikumsvertrags (dieser ist die Basis für die Beantragung von Visum, Arbeitsgenehmigung und Zuschüssen)
  • Organisation von Visum und Arbeitsgenehmigung (falls erforderlich)
  • Organisation der Unterkunft (meist über die Firma)
  • Ausreichender Versicherungsschutz (z.B. Kranken-, Unfall- und Haftpflichtversicherung,bis hin zum Impfschutz)
  • Internationaler Studentenausweis (beantragbar beim Studentenwerk Oberfranken in Bayreuth)
  • Vorbereitung auf das Projekt im Ausland (Literatur, auch über das Gastland, ...)
  • Beantragung von Fördermitteln (z.B. Erasmus-Förderung, Fahrtkosten-Zuschuss)
  • Reisevorbereitungen (z.B. Flugreservierung, Frühbucher- oder Studententarif ...)

Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, Adressen von international tätigen Unternehmen zu erhalten. Hier nur einige ausgewählte Beispiele:

  • Unternehmen, in denen Kommilitonen bereits ein Praktikum absolviert haben (z.B. auch bei Mitgliedsunternehmen des Partner Circle der Hochschule, siehe Startseite der Homepage)
  • Unternehmen mit Sitz z.B. in unserer Hochschulregion, die im Ausland Niederlassungen besitzen
  • Adress- und Branchen-Verzeichnisse (z.B. Firmen-Lexikon der deutschen Wirtschaft, www.akademiker-online.de)
  • Jobbörsen im Internet (z.B. www.job.de) und auf CD-Rom (z.B. www.romling.com)
  • Firmenkontaktbörsen und Gastvorträge an der Hochschule Amberg-Weiden oder anderen Hochschulen
  • Besuche von Fachmessen, oder auch des jährlichen Career Day an der Hochschule
  • Homepages der Unternehmen mit Praktikumsangeboten
  • Hilfestellungen der deutschen Auslandshandelskammern (www.ahk.de oder auch www.diht.de)
  • Praktikumsvermittlungsorganisationen wie IAESTE (für Ingenieure und Naturwissenschaftler - Bewerbung jährlich bis Mitte November im Auslandsamt) oder AIESEC
  • Praktikums-Datenbank des Bayerischen Hochschulzentrums für Mittel-, Ost- und Südosteuropa BAYHOST (www.bayhost.de)
  • Praktikumsprogramme von Organisationen wie der Carl-Duisberg-Gesellschaft (www.cdg.de) bzw. InWEnt (www.inwent.org)
  • Angebote der Zentralstelle für Arbeitsvermittlung (ZAV) in Bonn
  • Anbahnung eines Kontakts während eines Auslandsaufenthalts
  • Stellenmarkt in regionalen und überregionalen Tageszeitungen
  • Literatur in der Bibliothek
  • Firmenkontakte der Professoren und Berichte "auslandserfahrener" Studierender
  • Aushänge von aktuellen Praktikums-Angeboten in den Schaukästen des Akademischen Auslandsamtes
  • Praktikumsprogramm der HAW für Studierende der Ingenieurwissenschaften mit der ECAM Rennes (Frankreich), jährlich von Mitte Februar bis Ende Juli