Gegenfinanzierung Studienbeiträge

Mit Beginn des Sommersemesters 2007 wurden an den bayerischen Hochschulen Studienbeiträge der Studierenden eingeführt. Die entsprechenden Einnahmen sollen zu einer weiteren Verbesserung der Studienbedingungen führen, und damit in Lehre und Studium den Studierenden zugute kommen. Als erster Ansatz zur Gegenfinanzierung der Studienbeiträge wurde von der HAW zusammen mit dem Caritasverband Amberg-Sulzbach im Jahr 2007 ein bayernweites Modellprojekt ins Leben gerufen, mit der Möglichkeit für Studierende, über soziale Tätigkeiten für hilfsbedürftige Menschen in der Hochschulregion ihre Studienbeiträge zu erwirtschaften. Studierenden der Technik und Wirtschaft soll neben der Einkommenserzielung die Möglichkeit gegeben werden, soziale Lebenswelten kennen zu lernen und sich auf die Entwicklungen einer sich verändernden Gesellschaft vorzubereiten. In der Folgezeit fand eine Erweiterung des Modells mit dem Einbezug der Caritasverbände Weiden-Neustadt sowie Schwandorf statt. Darüber hinaus sind zusätzliche, entsprechende Gegenfinanzierungsangebote in Kooperation mit der regionalen Wirtschaft von der HAW ins Leben gerufen worden, so mit den Unternehmen Grammer AG (Amberg), der BHS Corrugated GmbH (Weiherhammer), dem Institut für Vorsorge und Finanzplanung (Altenstadt) oder der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz mit ihren Kreishandwerkerschaften in Amberg und Weiden.

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