Rückblick - allgemeine Meldungen

20.12.2010 - Neue Initiative: Gendertage 2011 in Amberg

Gendertage

Gendertage

Mit dem Ziel, über die Hochschulfamilie hinaus eine breite Öffentlichkeit über die Gleichstellungsthematik zu informieren und Denkanstöße zu geben, werden in Kooperation mit dem Kulturreferat der Stadt Amberg, der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Amberg, der Volkshochschule Amberg und des Gender- und Familienbüros der Hochschule Amberg-Weiden vom 13. bis 21. Januar 2011 in Amberg erstmals die Gender-Tage 2011 stattfinden.

Unter dem Motto „Rollenbilder“ beleuchtet die Veranstaltungsreihe das Thema „Gleichstellung“ auf unterschiedlichste Weise:

Vortrag „Geschlechterleben – Die Zeiten ändern sich“ von Perdita Wingerter am Donnerstag, 13.01.2011, 19.30 Uhr, Hochschule Amberg-Weiden.

Workshop „Wer oder was bin ich? Was will ich?“ mit Sabine Gerhard am Samstag, 15.01.2011, 10.00 bis 17.00 Uhr, Hochschule Amberg-Weiden.

Kabarett „Geschlechter-Gelächter“ mit „the jukebusters – comedy acapella“ am Freitag, 21.01.2011, 20.00 Uhr, Bühnenraum des Stadttheaters Amberg.

Wir freuen uns auf Sie! Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Gender- und Familienbüros.

13.10.2010 - Zertifizierungsprozess „audit familiengerechte hochschule“

Audit "familiengerechte hochschule"

Zur Schaffung, nachhaltigen Gewährleistung und stetigen Verbesserung der Vereinbarkeit von Studium oder Beruf mit Familienaufgaben unterzieht sich die HAW im Wintersemester 2010/2011 dem „audit familiengerechte hochschule“ - ein Zertifizierungsprozess, der auf Initiative der gemeinnützigen Hertie-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Universität Trier entwickelt wurde, und von der berufundfamilie gGmbH durchgeführt wird. Mit Vertragsunterzeichnung durch Präsident Prof. Dr. Erich Bauer verankert die Hochschule in einem kontinuierlichen Prozess die familienbewusste Gestaltung der Arbeits- und Studienbedingungen in ihren Grundprinzipien und übernimmt familienpolitische Verantwortung.

Das europaweit geschützte Zertifikatslogo bescheinigt, dass sich die Hochschule dem Prozess der Auditierung erfolgreich stellt und hochschulspezifische Ziele sowie Maßnahmen zur Verwirklichung einer familienbewussten Personalpolitik und familiengerechter Studienbedingungen erarbeitet, die in den nächsten drei Jahren umgesetzt werden. Im ersten Schritt werden mittels einer online-gestützten Datenerhebung Stärken und Schwächen im Hinblick auf eine familienbewusste Personalpolitik bzw. familiengerechte Studienbedingungen analysiert. Um eine tragfähige Balance zwischen Hochschulinteressen sowie Personal- bzw. Studierendenbelangen zu schaffen, wird die Hochschulleitung zusammen mit einem Planungsteam aus Vertreter(inne)n des Personalrats, der Personalabteilung, der Studierendenverwaltung, des wissenschaftlichen Bereichs, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten sowie Studierenden am 2. November 2010 in einem Strategieworkshop Richtung und Ziele des anstehenden Prozesses festlegen.

Im Dezember 2010 wird ein aus allen Bereichen der Hochschule bestehendes Projektteam in einem ganztägigen Auditierungsworkshop operative, messbare Ziele und konkret durchführbare Maßnahmen planen. Mit der Vorgabe, aus möglichst jedem der acht potentiellen Handlungsfelder – Arbeitszeit, Arbeitsorganisation, Arbeitsort, Personalentwicklung, Führungskompetenz, Informations- und Kommunikationspolitik, Service für Familien, Studium und weitere wissenschaftliche Qualifikation - ein bis drei Maßnahmen umzusetzen, werden die Ergebnisse mit einer Zeitplanung versehen und in einer Zielvereinbarung festgeschrieben.

Sofern die Begutachtung positiv ausfällt, kann die HAW voraussichtlich im Februar 2011 die Erteilung des Zertifikats „audit familiengerechte hochschule“ erwarten. Weitere Informationen finden sich auf der Homepage des Gender- und Familienbüros der HAW.

16.04.2009 - Erstes Gleichstellungskonzept der Hochschule Amberg-Weiden

Gleichstellungskonzept der HAW Amberg-Weiden

Gleichstellungskonzept der HAW Amberg-Weiden

Für die Hochschule Amberg-Weiden gehören die Themen Gleichstellung, Chancengleichheit und Frauenförderung in den Strategieprozess. Dies wird durch das erste Gleichstellungskonzept, das unter Federführung von Frauenbeauftragter M.Sc. Dipl.-Ing. (FH) Stefanie Reil erstellt wurde, untermauert. Dabei werden insbesondere die Erhöhung des Frauenanteils in den Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, die Sicherung der Chancengleichheit für Frauen und Männer, das Hinwirken auf eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf/Studium und die Förderung des Bewusstseins für Gleichstellung in allen Bereichen der Hochschule angestrebt. Um die Durchgängigkeit des Konzeptes auf allen Ebenen der Hochschule zu wahren, richtet sich das Konzept sowohl an die Studierenden als auch an das wissenschaftliche und nichtwissenschaftliche Personal.

Im Hinblick auf eine Identifikation der Hochschulangehörigen mit dem Konzept wurden alle Hochschulangehörigen bereits in die Ausgestaltung mit eingebunden. Hierzu wurde eine „Arbeitsgruppe Gleichstellung“ gegründet, der sowohl ein Vertreter des Leitungsgremiums, die Hochschulfrauenbeauftragte, die Gleichstellungsbeauftragten, als auch ein/e Vertreter/in der Studierenden angehören. Begleitend zu den Arbeiten innerhalb der Arbeitsgruppe Gleichstellung fanden Gespräche mit allen Fakultäten statt, um individuelle Zielvereinbarungen zu formulieren. Eine nachhaltige Gleichstellungspolitik an der HAW soll so auf den Weg gebracht werden.

Um eine qualifizierte Aussage über die Situation von Frauen an der Hochschule Amberg-Weiden treffen zu können, wurde erstmals rückwirkend eine Datenerhebung auf allen Ebenen sowie eine Befragung zum Kinderbetreuungsbedarf an der Hochschule unter den Hochschulangehörigen durchgeführt. Basierend auf dieser Situationsanalyse wurden zukünftige Handlungsfelder definiert. So soll die Vereinbarkeit von Familie und Beruf/Ausbildung weiter verbessert werden. Der Anteil von Frauen in wissenschaftlichen Spitzenpositionen sowie der Studentinnenanteil in den technisch-wissenschaftlichen Studiengängen soll weiter erhöht und der Studienerfolg noch stärker gefördert werden. Um die nachhaltige Umsetzung sicherzustellen, sind weiterhin verschiedene Maßnahmen zur strukturellen Verankerung in der Hochschule und die Integration in ein Qualitätsmanagement in Planung.

Weitere Informationen zum Gleichstellungskonzept sind auf der Homepage der Frauenbeauftragten oder direkt beim Gender- und Familienbüro (familienbuero@haw-aw.de) erhältlich.

09.09.2008 - Engagierte Verwirklichung des Gleichstellungsauftrags

Ehrung zum Gleichstellungskonzept

Im Rahmen einer Feierstunde zur Auszeichnung des besten Konzeptes einer Hochschule bei der Verwirklichung des Gleichstellungsauftrages am 8. September 2008 in München, verliehen durch den Bayerischen Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Dr. Thomas Goppel, stellte Staatsminister Dr. Goppel die Initiativen der Frauenbeauftragten der Hochschule Amberg-Weiden in sehr positiver Weise heraus. „Die Hochschule für angewandte Wissenschaften – Fachhochschule Amberg-Weiden hat eine Vielzahl von Maßnahmen zur Förderung der Chancengleichheit etabliert und den Frauenanteil in der Hochschulleitung und im Hochschulrat erhöht. Damit hat die Hochschule äußerst Beachtliches geleistet“, so Staatsminister Dr. Goppel in seiner Laudatio. Besonders hervorgehoben wurde der engagierte Einsatz von Frau Vizepräsidentin Prof. Dr. Andrea Klug als langjährige Frauenbeauftragte der Hochschule Amberg-Weiden, weitergeführt von ihrer Nachfolgerin Frau Dipl.-Ing. (FH) Stefanie Reil.

Die Gleichstellung von Frauen und Männern mit dem Ziel der Erhöhung des Frauenanteils in der Wissenschaft ist ein zentrales Anliegen bayerischer Hochschulpolitik und ein Leitprinzip des Bayerischen Hochschulgesetzes. Staatsminister Dr. Goppel: "Mit der heute verliehenen Auszeichnung wollen wir die Erfolge bei der Gleichstellung von Frauen und Männern an den Hochschulen würdigen, den insgesamt positiven Trend weiter vorantreiben und gerade die Zahl der Professorinnen steigern." Der erste Preis für die Verwirklichung des Gleichstellungsauftrags ging in diesem Jahr an die Universität Erlangen-Nürnberg.