Rückblick - Familienfreundliche Hochschule
02.11.2010 - Workshop zum "audit familiengerechte hochschule“
Ihre Ideen zur Vereinbarkeit von Studium / Beruf und Familie
Mit dem Ziel der besseren Vereinbarkeit von Studium / Beruf und Familie fand im Zuge des Auditierungsverfahrens am 2.11.2010 ein dreistündiger workshop zur Planung strategischer Ziele statt.
Der mit der Hochschulleitung, des Leiters des Personalreferats und der Studierendenverwaltung, der Hochschulfrauenbeauftragten, der Audit-Projektleitung sowie mit studentischen Vertreter/innen besetzte Strategieworkshop wurde von der Auditorin Dr. Heike Maria Linhart geleitet.
Zur Festlegung operativer Ziele und konkreter Maßnahmen, welche im Laufe der nächsten drei Jahre umgesetzt werden sollen, folgt am 9.12.2010 der ganztägige Auditierungsworkshop, an welchem Vertreter/innen aller Bereiche und Ebenen der Hochschule teilnehmen werden.
Aus der angehängten pdf-Datei wird ersichtlich um welche Felder es sich handeln wird. Ideen von Studierenden und Beschäftigten der HAW, welche bis 7.12.2010 bei der Projektleitung unter s.frisch
haw-aw
de eingehen, werden beim Auditierungsworkshop diskutiert und nach Möglichkeit als umzusetzende Maßnahme definiert werden.
13.10.2010 - Zertifizierungsprozess „audit familiengerechte hochschule“
Zur Schaffung, nachhaltigen Gewährleistung und stetigen Verbesserung der Vereinbarkeit von Studium oder Beruf mit Familienaufgaben unterzieht sich die HAW im Wintersemester 2010/2011 dem „audit familiengerechte hochschule“ - ein Zertifizierungsprozess, der auf Initiative der gemeinnützigen Hertie-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Universität Trier entwickelt wurde, und von der berufundfamilie gGmbH durchgeführt wird. Mit Vertragsunterzeichnung durch Präsident Prof. Dr. Erich Bauer verankert die Hochschule in einem kontinuierlichen Prozess die familienbewusste Gestaltung der Arbeits- und Studienbedingungen in ihren Grundprinzipien und übernimmt familienpolitische Verantwortung.
Das europaweit geschützte Zertifikatslogo bescheinigt, dass sich die Hochschule dem Prozess der Auditierung erfolgreich stellt und hochschulspezifische Ziele sowie Maßnahmen zur Verwirklichung einer familienbewussten Personalpolitik und familiengerechter Studienbedingungen erarbeitet, die in den nächsten drei Jahren umgesetzt werden. Im ersten Schritt werden mittels einer online-gestützten Datenerhebung Stärken und Schwächen im Hinblick auf eine familienbewusste Personalpolitik bzw. familiengerechte Studienbedingungen analysiert. Um eine tragfähige Balance zwischen Hochschulinteressen sowie Personal- bzw. Studierendenbelangen zu schaffen, wird die Hochschulleitung zusammen mit einem Planungsteam aus Vertreter(inne)n des Personalrats, der Personalabteilung, der Studierendenverwaltung, des wissenschaftlichen Bereichs, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten sowie Studierenden am 2. November 2010 in einem Strategieworkshop Richtung und Ziele des anstehenden Prozesses festlegen.
Im Dezember 2010 wird ein aus allen Bereichen der Hochschule bestehendes Projektteam in einem ganztägigen Auditierungsworkshop operative, messbare Ziele und konkret durchführbare Maßnahmen planen. Mit der Vorgabe, aus möglichst jedem der acht potentiellen Handlungsfelder – Arbeitszeit, Arbeitsorganisation, Arbeitsort, Personalentwicklung, Führungskompetenz, Informations- und Kommunikationspolitik, Service für Familien, Studium und weitere wissenschaftliche Qualifikation - ein bis drei Maßnahmen umzusetzen, werden die Ergebnisse mit einer Zeitplanung versehen und in einer Zielvereinbarung festgeschrieben.
Sofern die Begutachtung positiv ausfällt, kann die HAW voraussichtlich im Februar 2011 die Erteilung des Zertifikats „audit familiengerechte hochschule“ erwarten. Weitere Informationen finden sich auf der Homepage des Gender- und Familienbüros der HAW.
20.04.2009 - Weiterer Schritt zur Kinderfreundlichkeit
Ein weiterer Schritt hin zu mehr Kinderfreundlichkeit ist geschafft: Die Hochschule Amberg-Weiden stattet ihre Mensen mit Kinder-Hochstühlen aus. Seit kurzem können sich damit auch die kleinsten Besucher der HAW wohl fühlen. Initiiert durch die Umfrage zum Kinderbetreuungsbedarf an der Hochschule Amberg-Weiden wurde so ein Baustein zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf/Studium für Hochschulangehörige mit Kind durch Gleichstellungsbeauftragten Dipl.-Ing. (FH) Peter Forster und Frauenbeauftragte M.Sc. Dipl.-Ing. (FH) Stefanie Reil auf den Weg gebracht.
Weitere Informationen über die Umfrage zum Kinderbetreuungsbedarf an der Hochschule Amberg-Weiden und zum Gleichstellungskonzept sind auf der Homepage der Frauenbeauftragten oder direkt beim Gender- und Familienbüro (familienbuero@haw-aw.de) erhältlich.
19.02.2009 - Online-Befragung zum Betreuungsbedarf: Ergebnisse
In Zukunft werden neue Herausforderungen auf Wirtschaft, Dienstleister und Hochschulen in Bezug auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zukommen. Die Hochschule Amberg-Weiden hat es sich zur Aufgabe gemacht, diesen Trend nicht nur zu erkennen, sondern aktiv aufzugreifen. Anhand einer Befragung des wissenschaftlichen und nichtwissenschaftlichen Personals als auch der Studierenden durch die Hochschulfrauenbeauftragte im Januar 2009 sollte festgestellt werden, wie sich der Bedarf nach mehr Familienfreundlichkeit an der Hochschule im Allgemeinen, und speziell nach einer Kinderbetreuung gestaltet. Insgesamt haben 339 Angehörige der HAW an der Befragung teilgenommen. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass der Wunsch nach Kinderbetreuung an der HAW durchaus groß ist.
Gerade aufgrund des hohen Workloads und der engen Stundenpläne, teilweise auch wegen Extra-Veranstaltungen am Abend oder an den Wochenenden besteht gesteigerter Bedarf an einer Kinderbetreuung auf dem Campus. Engpässe zeigen sich im Meinungsbild der Befragten vor allem am Nachmittag und in den Abend hinein, sowie in den kaum aufeinander abgestimmten Semester- und Schulferien. Auch eine Notfallbetreuung würde durchaus auf große Resonanz stoßen. Aber trotz dieses Wunsches bleibt eine Überlegung wohl fraglich – nämlich die einer Betreuungsmöglichkeit mit entsprechender Eigenbeteiligung der Betroffenen. Dafür hatten sich zu wenige der Befragten positiv ausgesprochen.










