Gleichstellungskonzept

Für die Hochschule Amberg-Weiden gehören die Themen Gleichstellung, Chancengleichheit und Frauenförderung in den Strategieprozess. Dies wird durch das erste Gleichstellungskonzept, das unter Federführung der früheren Frauenbeauftragten M.Sc. Dipl.-Ing. (FH) Stefanie Reil im Jahr 2009 erstellt wurde, untermauert. Dabei werden insbesondere die Erhöhung des Frauenanteils in den Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, die Sicherung der Chancengleichheit für Frauen und Männer, das Hinwirken auf eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf/Studium und die Förderung des Bewusstseins für Gleichstellung in allen Bereichen der Hochschule angestrebt. Um die Durchgängigkeit des Konzeptes auf allen Ebenen der Hochschule zu wahren, richtet sich das Konzept sowohl an die Studierenden als auch an das wissenschaftliche und nichtwissenschaftliche Personal.

Im Hinblick auf eine Identifikation der Hochschulangehörigen mit dem Konzept wurden alle Hochschulangehörigen bereits in die Ausgestaltung mit eingebunden. Hierzu wurde eine „Arbeitsgruppe Gleichstellung“ gegründet, der sowohl ein Vertreter des Leitungsgremiums, die Hochschulfrauenbeauftragte, die Gleichstellungsbeauftragten, als auch ein/e Vertreter/in der Studierenden angehören. Begleitend zu den Arbeiten innerhalb der Arbeitsgruppe Gleichstellung fanden Gespräche mit allen Fakultäten statt, um individuelle Zielvereinbarungen zu formulieren. Eine nachhaltige Gleichstellungspolitik an der HAW soll so auf den Weg gebracht werden.

Um eine qualifizierte Aussage über die Situation von Frauen an der Hochschule Amberg-Weiden treffen zu können, wurde erstmals rückwirkend eine Datenerhebung auf allen Ebenen sowie eine Befragung zum Kinderbetreuungsbedarf an der Hochschule unter den Hochschulangehörigen durchgeführt. Basierend auf dieser Situationsanalyse wurden zukünftige Handlungsfelder definiert. So soll die Vereinbarkeit von Familie und Beruf/Ausbildung weiter verbessert werden. Der Anteil von Frauen in wissenschaftlichen Spitzenpositionen sowie der Studentinnenanteil in den technisch-wissenschaftlichen Studiengängen soll weiter erhöht und der Studienerfolg noch stärker gefördert werden. Um die nachhaltige Umsetzung sicherzustellen, sind weiterhin verschiedene Maßnahmen zur strukturellen Verankerung in der Hochschule und die Integration in ein Qualitätsmanagement in Planung.

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