Ablauf des Mentoring-Programmes

Modul 1: Auftaktveranstaltung
Um den Start in das Mentoring-Programm zu erleichtern, erhalten die Mentees und die Mentorinnen eine Einführung. Neben wichtigen Informationen zum Thema Mentoring und zum Rahmenprogramm bietet die Auftaktveranstaltung die Möglichkeit, die eigene Rolle als Mentee oder als Mentorin sowie die Erwartungen, die mit einer Teilnahme am Programm verbunden sind, zu reflektieren. In einem weiteren Programmpunkt der Veranstaltung stellen sich die Mentorinnen und Mentees vor. Im Anschluss daran findet die Zusammenführung der Tandems statt. Darüber hinaus bietet diese Veranstaltung Mentees und Mentorinnen die Gelegenheit, sich gegenseitig besser kennen zu lernen und sich mit den anderen Beteiligten über ihre Teilnahme am Programm auszutauschen.

Modul 2: Themenabende
In zahlreichen Treffen werden die Kontakte zwischen Mentorin und Mentee verstärkt. Themenabende wie "Erfahrungsberichte von Mentorinnen" oder "Gesprächsführung Mann-Frau" begleiten die Tandems, um neue Aspekte in die Beziehung einfließen zu lassen. In lockerer Atmosphäre findet ein wertvoller Erfahrungsaustausch von den Mentorinnen auf die Mentees statt.

Modul 3: Seminare für Studentinnen
In Form eines Tagesworkshops wird den Studentinnen ausführlich über ein gegebenes Thema referiert. Teilnehmende Mentorinnen und Mentees werden dabei in Rollenspielen eingebunden. Bisherige Themen waren beispielsweise "Rhetorik und Gesprächsführung", "Technik des Nein-Sagens" oder "Selbstsicherheit".

Modul 4: Individueller Erfahrungsaustausch
Darüber hinaus treffen sich die Tandems eigenverantwortlich oder halten Kontakt über Mail oder Telefon. Zudem besteht die Möglichkeit, dass die Studentin ihre Mentorin in Ihren Beruf begleitet, um das Arbeiten als Ingenieurin kennen zu lernen.

Modul 5: Abschlussveranstaltung
Zum Abschluss des Programms ziehen Mentees und Mentorinnen in einer internen Veranstaltung Bilanz zum Mentoring-Programm. Inhalte der Veranstaltung sind die Reflexion der jeweiligen Entwicklungs- und Lernerfahrungen, der Erfahrungsaustausch mit den anderen Teilnehmerinnen, Gruppendiskussion zur Dokumentation der Entwicklungsschritte der Teilnehmerinnen und eine kritische Beleuchtung des Programmverlaufs.

Zur produktiven Steuerung des Mentoringprozesses sowie zur Dokumentation der Projektergebnisse werden die Teilnehmerinnen gebeten, ein Logbuch zu führen. Darin werden Themen, Zeitpunkt, Häufigkeit und Ergebnisse von Mentoring-Gesprächen protokolliert. Dieses Logbuch bietet ihnen Kontrolle über die Produktivität ihrer Mentoringbeziehung.
Mit der Abschlussveranstaltung soll das Mentoring-Programm amelie einen angenehmen und geselligen Ausklang finden.