Mentoring-Programm "marie"
Nach wie vor ist die Präsenz von Frauen in technischen Studiengängen und Berufen gering. Technik ist aber nichts Geschlechterspezifisches, vielmehr mangelt es oftmals nur an weiblichen Vorbildern und etwas Mut, einen neuen Weg einzuschlagen. Deshalb ist es gerade für Schülerinnen wichtig, sich bei der Berufswahl über die vielfältigsten Möglichkeiten zu informieren.
Grundlage des Mentorings sind Tandems, Zweierteams bestehend aus einer JuniorMentee – einer Schülerin und einer JuniorMentorin – einer Studentin eines ingenieurwissenschaftlichen Studiengangs an der Hochschule Amberg-Weiden. Die JuniorMentorin hat schon wertvolle Erfahrungen im Hinblick auf ein technisches Studium und die zukünftige berufliche und persönliche Entwicklung sammeln können.
Der Name "marie" ist der polnisch-französichen Physikerin Marie Curie entlehnt, die sich Anfang des 20. Jahrhunderts den gesellschaftlichen Konventionen widersetzt und Naturwissenschaften studiert hatte. Sie erhielt im Jahr 1903 den Nobelpreis für Physik für ihre Mitarbeit an der Entdeckung der Strahlung von Uranverbindungen. 1911 erhielt sie einen weiteren Nobelpreis, diesmal für Chemie - damit ist sie bisher die einzige Frau, die zwei Nobelpreise erhielt.
Ihr Engagement und ihre Beharrlichkeit und Durchsetzungskraft machen sie zum Vorbild für Mädchen und junge Frauen - warum wir ihr auch das Mentoring-Programm widmen möchten.







