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Aktuelle Projekte der Fakultät Elektro- und Informationstechnik

ENIAC-Projekt “MotorBrain”

Logo HAVEit

Das Projekt wurde mit einem Konsortium aus rund 30 europäischen Partnern im Juli 2010 bei ENIAC beantragt. Das Projekt wurde im Frühjahr 2011 bewilligt und läuft seit 1.7.2011.

Es zielt auf die Entwicklung eines vollständig elektrischen Antriebs für den Einsatz im Automobil. Die besonderen Herausforderungen des Projekts stellen der Entwicklung neuartiger energieeffizienter Komponenten und die Steuerung deren Zusammenspiels zur Gewährleistung hoher Sicherheitsstandards dar. Künftige E-Fahrzeuge müssen auch bei Auftreten einiger Fehler funktionsfähig bleiben und wenigstens ein sicheres Verlassen der Verkehrszone erlauben. Der Schwerpunkt der Forschungsarbeiten verschiebt sich von der Einzelkomponentenebene hin zur Gesamtintegration der Teilsysteme zu einem ausfallsicheren, zuverlässigen und hoch effizienten Antriebssystem.

Die Aufgaben der Hochschule Amberg-Weiden bestehen hier in der Software-Entwicklung für ein Automotive-Steuergerät von Infineon mit Fokus auf Signalgewinnung und Aufbereitung von Sensoren im Rotor einer völlig neuen Elektro-maschine, der geschickten Verwendung von Redundanzen und der Integration von Partner-Software-Modulen auf dieser Plattform gemeinsam mit den jeweiligen Partnern. Das Projekt wird schwerpunktmäßig von Fr. Lepke bearbeitet und von Prof. Höß betreut.

Weitere Informationen sind zu finden unter www.motorbrain.eu.

HAVEit

Logo HAVEit

Die Fakultät EI widmet sich der angewandten Forschung im Bereich Fahrer- assistenzsysteme im Forschungsprojekt HAVEit (Highly Automated Vehicles for Intelligent Transport) des 7th Framework Programme der EU FP7. 18 namhafte Firmen und  Forschungseinrichtungen richten in HAVEit sieben Versuchträger ein (4 PKW, 3 LKW). Das Projekt gliedert sich in die zwei Bereiche „Highly automated driving“ und „Savety architecture applications“.

Die Hauptaufgabe der Fakultät EI besteht dabei in der Entwicklung und Implementierung von Algorithmen für ein Netzwerk aus Radarsensoren zur  Überwachung des Seiten- und rückwärtigen Fahrzeugbereichs im Subprojekt „Automated Roadwork Assistance“. Ziel dieser Anwendung ist es den Fahrer in Stress-Situtationen hochautomatisiert zu unterstützten, insbesondere während der Durchfahrt von Baustellen auf Autobahnen. Spezielle Herrausforderungen dabei sind z.B. enge Fahrspuren, nicht eindeutige Fahrbahnmarkierungen, wechselnde Geschwindigkeitsbegrenzungen oder andere dicht nebenherfahrende Fahrzeuge.

Weitere Informationen sind zu finden unter www.haveit-eu.org

AUTOSAFE

Autosafe

Das Forschungsprojekt AUTOSAFE wurde im September 2005 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gestartet. Die Projektdauer war bis März 2009. Übergeordnetes Ziel dieser Initiative war die Erforschung eines modularen Systems für die integrale Sicherheit im Straßenverkehr.

AUTOSAFE wurde bearbeitet von Siemens VDO Automotive, Porsche Engineering Group, Infineon Technologies sowie von Siemens Restraint Systems. Die Fakultät Elektro- und Informationstechnik der Hochschule Amberg-Weiden unterstützte vor allem die Software-Entwicklung des Projekts in den Bereichen AutoSAR, Bildverarbeitung, Pre-Crash und Wireless-Connections.

Weitere Inforamtionen sind zu finden unter www.autosafe-online.de

Schwerpunkt: Embedded Programming
M.Eng. Heike Lepke
M.Eng. Heike Lepke

Fakultät Elektro- und Informationstechnik
Amberg, Raum 203
Tel. +49 (9621) 482-3621
Fax +49 (9621) 482-4621
h.lepkehaw-awde

Prof. Dr. Alfred Höß
Prof. Dr. Alfred Höß

Fakultät Elektro- und Informationstechnik
Amberg, Raum EI 007
Tel. +49 (9621) 482-3609
Fax +49 (9621) 482-4609
alfred.hoesshaw-awde
http://www.haw-aw.de/hoess/


KOBA

KOBA

KOBA - Möglichkeiten und Grenzen kontaktloser Backbonesysteme für anreihbare Automatisierungskomponenten*

Im Forschungsprojekt KOBA wird  im Zeitraum Ende 2008 bis Mitte 2011 die Möglichkeit eines fortgeschrittenen steckerlosen aber leitungsähnlichen Backbonesystems für anreihbare Komponenten der Automatisierungstechnik untersucht und als Demonstrator aufgebaut.

Es soll gezeigt werden, wie für dieses Einsatzfeld zum einen ein effizientes, induktives Energieeinkopplungsverfahren realisiert wird und zum anderen eine steckerlose robuste und zuverlässige Datenübertragung mit sehr hoher Datenrate, aber nur geringer Reichweite (funkbasiert) zum Einsatz kommt.  Die Reichweite der Funkübertragung soll dabei nur so groß wie nötig sein, um eine Verbindung vom Backbonesystem zu den Modulen  zu gewährleisten. Damit können viele gleichartige Teilsysteme ungestört in einer Umgebung (z.B. im Schaltschrank oder im Feld), wie konventionelle Systeme auch, betrieben werden und eine Koexistenz verschiedener funkbasierter Systeme wird sichergestellt.

Dazu werden verschiedene Energieübertragungsvarianten in Simulationen und Messaufbauten analysiert, um eine effizientes und kostenoptimales Gesamtsystem zu erzielen. Im Rahmen von Abschluss- und Studienarbeiten werden Studierende der Fakultät Elektro- und Informationstechnik aktiv in die anwendungsnahe Forschung und Entwicklung eingebunden. Als Forschungs- und Industriepartner agieren die Hochschule Ostwestfalen Lippe sowie die Firmen Weidmüller und Leoni.

Prof. Dr. Hans-Peter Schmidt
Prof. Dr. Hans-Peter Schmidt

Fakultät Elektro- und Informationstechnik
Amberg, Raum EI 024
Tel. +49 (9621) 482-3618
Fax +49 (9621) 482-4618
h.schmidthaw-awde
http://www.haw-aw.de/schmidt/

 
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