Projekte
ENIAC-Projekt „MotorBrain“
Die besonderen Herausforderungen des Projekts stellen der Entwicklung neuartiger energieeffizienter Komponenten und die Steuerung deren Zusammenspiels zur Gewährleistung hoher Sicherheitsstandards dar. Künftige E-Fahrzeuge müssen auch bei Auftreten einiger Fehler funktionsfähig bleiben und wenigstens ein sicheres Verlassen der Verkehrszone erlauben. Der Schwerpunkt der Forschungsarbeiten verschiebt sich von der Einzelkomponentenebene hin zur Gesamtintegration der Teilsysteme zu einem ausfallsicheren, zuverlässigen und hoch effizienten Antriebssystem.
Die Aufgaben der Hochschule Amberg-Weiden bestehen hier in der Software-Entwicklung für ein Automotive-Steuergerät von Infineon mit Fokus auf Signalgewinnung und Aufbereitung von Sensoren im Rotor einer völlig neuen Elektro-maschine, der geschickten Verwendung von Redundanzen und der Integration von Partner-Software-Modulen auf dieser Plattform gemeinsam mit den jeweiligen Partnern. Das Projekt wird schwerpunktmäßig von Fr. Lepke bearbeitet und von Prof. Höß betreut.
Weitere Informationen sind zu finden unter www.motorbrain.eu.
Einsatz der Computertomographie in der Produktentwicklung
Running Snail (Fakultät für Maschinenbau/Umwelttechnik)
Rennwagen-Projekt der Hochschule Amberg-Weiden
www.running-snail.de
HAVEit (Fakultät für Elektro- und Informationstechnik)
Die Fakultät EI widmet sich der angewandten Forschung im Bereich Fahrerassistenzsysteme im Forschungsprojekt HAVEit (Highly Automated Vehicles for Intelligent Transport) des 7th Framework Programme der EU FP7. 18 namhafte Firmen und Forschungseinrichtungen richten in HAVEit sieben
Versuchträger ein (4 PKW, 3 LKW). Das Projekt gliedert sich in die zwei Bereiche „Highly automated driving“ und „Savety architecture applications“.
Die Hauptaufgabe der Fakultät EI besteht dabei in der Entwicklung und Implementierung von Algorithmen für ein Netzwerk aus Radarsensoren zur Überwachung des Seiten- und rückwärtigen Fahrzeugbereichs im Subprojekt „Automated Roadwork Assistance“. Ziel dieser Anwendung ist es den Fahrer in Stress-Situtationen hochautomatisiert zu unterstützten, insbesondere während der Durchfahrt von Baustellen auf Autobahnen. Spezielle Herrausforderungen dabei sind z.B. enge Fahrspuren, nicht eindeutige Fahrbahnmarkierungen, wechselnde Geschwindigkeitsbegrenzungen oder andere dicht nebenherfahrende Fahrzeuge.
Web: www.haveit-eu.org
Email: automotive
haw-aw
de
Controlling (Fakultät für Betriebswirtschaft)
Controlling-Projekt der Hochschule Amberg-Weiden
Arbeitsmarktinstitutionen und Arbeitsmarktentwicklung (Fakultät für Betriebswirtschaft)
Professor Dr. Horst Rottmann vom Fachbereich Betriebswirtschaftslehre erforscht im Rahmen einer interdisziplinären Kooperation des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung mit dem Institut für Zeitgeschichte (IfZ) für das Forschungsprojekt „Die Krise der Arbeitsgesellschaft 1973 bis 1989“ die Auswirkungen der Arbeitsmarktinstitutionen auf die Entwicklung der Arbeitsmärkte in einem internationalen Vergleich seit 1960. Das Projekt wird von der Leibniz Gemeinschaft finanziert.
www.haw-aw.de/forschung_projekte/projekte/arbeitsmarktinstitutionen_und_arbeitsmarktentwicklung.html
Klimaktiv (Fakultät für Maschinenbau/Umwelttechnik)
Das Forschungsprojekt Klimaktiv entwickelt ein Dienstleistungstool, welches eine ganzheitliche Sanierung (baulich + anlagentechnisch) eines Gebäudes zuläßt. Im Unterschied zur bekannten EnEV - Betrachtung entstehen mit Klimaktiv praxisorientierte Berechnungsverfahren, die bereits der Ausführung und Dimensionierung der baulichen Sanierung und anlagentechnischen Modernisierung zu Grunde gelegt werden. Über eine wissenschaftlich wertfreie Wissensplattform im Zuge einer Vollkostenrechnung, mit CO2 - Bilanzierung, Sensivitätsanalyse verschiedener Kostenpakete, werden die Unterschiede der einzelnen Anlagensysteme dargestellt. Aus dem Ergebnis der baulichen Sanierung wird der Heizenergiebedarf hirarchisch in Stufen unterteilt und geeignete Heizsysteme daraufhin angepaßt.
Autosafe (Fakultät für Elektro- und Informationstechnik)
Das Forschungsprojekt AUTOSAFE wurde im September 2005 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gestartet. Die Projektdauer war bis März 2009. Übergeordnetes Ziel dieser Initiative war die Erforschung eines modularen Systems für die integrale Sicherheit im Straßenverkehr.
AUTOSAFE wurde bearbeitet von Siemens VDO Automotive, Porsche Engineering Group, Infineon Technologies sowie von Siemens Restraint Systems. Der Fachbereich Elektro- und Informationstechnik der Hochschule Amberg-Weiden unterstützte vor allem die Software-Entwicklung des Projekts in den
Bereichen AutoSAR, Bildverarbeitung, Pre-Crash und Wireless-Connections.
Weitere Informationen sind zu finden unter www.autosafe-online.de
Emissionsminderung bei pflanzenölbetreibenen Blockheizkraftwerken (Fakultät für Maschinenbau/Umwelttechnik)
Ziel des Projekts ist die Minimierung der Luftschadstoffemissionen pflanzenölbetriebener Blockheizkraftwerke. Dazu werden zunächst die Emissionen einer Anlage im Praxisbetrieb detailliert erfasst und daraus Optimierungspotentiale entwickelt, die anschließend schrittweise untersucht und umgesetzt werden. Der Schwerpunkt liegt bei der Minimierung der Stickoxidemissionen durch innermotorische Maßnahmen (z.B. Variation des Einspritzzeitpunkts) und Abgasnachbehandlungssysteme (SCR-Katalysator)
Entwicklung einer Holzvergasungsanlage für den dauerhaften Betrieb eines Zündstrahlmotors in BHKWs mit einer elektrischen Leistung von 200 kW mit automatischer Holzpelletnachfüllung (Fakultät für Maschinenbau/Umwelttechnik)
Im Projekt wird mit der Fa. Burkhardt ein System zur Vergasung von Holzpellets entwickelt, um damit bestehende und zukünftige BHKWs mit Energie zu versorgen. Die Gesamtanlagen sollen sich jeweils aus einer Gaserzeugungsanlage und einem oder mehreren BHKW zusammen setzen. Die Gaserzeugungsanlagen sollen aus einer Brennstoffzufuhr, dem Holzvergaser, Gaskühlung und Gasreinigung bestehen, die BHKWs aus einem Zündstrahlmotor mit Generator, Wärmetauscher, Abgasreinigung und Schalldämpferanlagen. Gaserzeugung und BHKW sollen jeweils in ein kompaktes Gebäude integriert werden, das höchsten Anforderungen an Sicherheit, Lärm- und Umweltschutz genügen soll.







